Jetzt beim Klima-Energie-Preis 2026 mitmachen!
Die Stadtgemeinde Wolfsberg ruft wieder alle Schulklassen der Volksschulen, Mittelschulen und AHS-Unterstufen dazu auf, ihre kreativen Ideen für Klima- und Umweltschutz umzusetzen.
Wolfsbergs Schüler machen Umweltideen sichtbar! Bereits zum fünften Mal wird der Klima-Energie-Preis vergeben – eine Gelegenheit, nachhaltige Projekte zu entwickeln und öffentlich zu präsentieren.
Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt
Ob spannende Experimente, Aktionen in der Schule oder innovative Lösungen – alles ist willkommen.
Bürgermeister Alexander Radl dazu: „Ich freue mich sehr, dass unsere jungen Bürgerinnen und Bürger erneut ihre Kreativität und ihr Umweltbewusstsein unter Beweis stellen können. Der Klima-Energie-Preis bietet eine tolle Gelegenheit, eigene Ideen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu entwickeln, sichtbar zu machen und damit etwas zu bewegen. Jede Idee zählt – ich bin gespannt, welche innovativen Projekte in Wolfsberg entstehen!“
Vizebürgermeister Jürgen Jöbstl betont: „Wir suchen Projekte, die umsetzbar sind und tatsächlich etwas bewegen können. Lasst eurer Fantasie freien Lauf!“
Bewertung durch Jury und Bürger
Die Siegerprojekte werden in zwei Stufen ermittelt: Eine Fachjury aus Energie- und Umweltexperten vergibt Punkte für jede eingereichte Idee. Zusätzlich können die Bürgerinnen und Bürger online ihre Favoriten unterstützen. Ab Mai werden alle Projekte auf www.wolfsberg.at vorgestellt, im Juni stehen die Gewinner noch vor Ferienbeginn fest.
Preisgelder für die besten Ideen
Die Gewinnerklasse erhält neben einer handgefertigten Trophäe 500 Euro für die Klassenkasse. Platz zwei und drei werden mit 300 Euro bzw. 200 Euro belohnt.
Thematische Schwerpunkte
Gesucht werden Vorschläge zu drängenden Umweltfragen: Wie können wir unseren ökologischen Fußabdruck verringern? Welche Maßnahmen helfen, die Klimakrise abzumildern? Wie lassen sich Umwelt und Energie nachhaltig gestalten?
So geht’s
Projekte können bis 1. Mai per E-Mail an Klima-Energie-Preis@wolfsberg.at eingereicht werden. Das Einreichformular wurde bereits an die Schulen verteilt und steht außerdem hier zum Download bereit.
Die Siegerprojekte 2025
Erster Platz: Mittelschule St. Stefan / Klasse 2a
Die Schüler:innen der 2a der Sport-MS St. Stefan im Lavanttal haben die Instagram-Seite „Green Christine“ gestartet. Mehrmals wöchentlich posten sie dort Energiespar-Tipps und spannende „Nice to Know“-Fakten rund um Umwelt und Nachhaltigkeit. Die Inhalte wurden von den Kindern eigenständig recherchiert und durch selbst gestaltete Poster und Grafiken ergänzt. Ziel des Projekts ist es, Wissen kreativ aufzubereiten und über soziale Medien Bewusstsein für einen umweltfreundlicheren Alltag zu schaffen. Für die Klasse gab es 500 Euro für die Klassenkasse und die begehrte Klima-Energie-Preis-Trophäe. Abrufbar ist die Insta-Seite unter www.instagram.com/_greenchristine_/
Zweiter Platz: Mittelschule St. Marein mit „MINT Unsere Energiezukunft“ / Klassen 2a und 2b
Die zweiten Klassen der MS St. Marein haben sich im Zuge des Unterrichtsgegenstandes MINT intensiv mit ihrer Energiezukunft befasst. Sie haben dazu verschiedene Überlegungen angestellt; speziell die Bereiche Energiegewinnung und Mobilität haben die Jugendlichen besonders fasziniert. In 2er-Teams haben sie sich mit einer von ihnen gewählten Problemstellung befasst, Konzepte entwickelt und diese Lösungen mittels realen Versuchen getestet bzw. die Funktionalität bewiesen. Die Jugendlichen konnten somit von der Idee bis zur Lösung ihre eigene und vielleicht auch unsere Energiezukunft gestalten. 4 Projekte wurden stellvertretend ausgewählt: Hybridauto, Solar-Aufwindkraftwerk, Zitronenampel, Power2drive. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich über 300 Euro Preisgeld freuen.
Dritter Platz: Volksschule Prebl mit dem Hochbeetprojekt „Von klein auf gesund“
Das „Tat.Ort Jugend“ Projekt der Landjugend Gräbern-Prebl mit der Volksschule Prebl ist ein Beispiel für gelebtes Miteinander und nachhaltige Wissensvermittlung. Gemeinsam errichteten sie ein Hochbeet im Schulgarten. Vorab lernten die Kinder spielerisch über Gemüsesorten und den Aufbau eines Hochbeets. Beim Bau konnten sie praktisch erfahren, wie Gemüse angebaut wird. Den Abschluss bildet ein Einweihungsfest mit Eltern, das das Dorfleben stärkt. Das Projekt zeigt, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig für Natur und gesunde Ernährung zu begeistern und durch Zusammenarbeit wertvolle Lernerfahrungen zu schaffen. 200 Euro erhielten die engagierten Prebler Schüler.